Neurofeedback Karlsruhe

ADS | ADHS | Stress | Schlafstörung

Neurofeedback stellt eine unterstützende Therapieform dar, die inzwischen bei zahlreichen Krankheitsbildern angewendet wird. Die EEG-Forschung hat gezeigt, dass Gehirnwellenmuster und Krankheitsbilder bzw. Symptome in wechselseitiger Beziehung miteinander stehen.

Neurofeedback Kinder

Effekte von Neurofeedback

Reduzierung von:

- motorischer Unruhe
- Stimmungsschwankungen
- Stress
- Versagensängste

Stärkung von:

- innerer Strukturiertheit
- Beziehungsfähigkeit
- sozialer Kompetenz
- Selbstbewusstsein

Verbesserung von:

- Wahrnehmungsfähigkeit
- Impulskontrolle
- Frustrationstoleranz
- Konzentration

Ermöglichung von:

- besserer Informationsverarbeitung
- zielorientiertem Handeln
- besserer Selbstorganisation
- gestärktem Selbstwertgefühl

Anwendungsfelder von Neurofeedback

Das Erkennen und die Veränderung dieser Muster durch ein gezieltes Neurofeedback-Training kann Symptome positiv beeinflussen.

ADHS bezeichnet das sogenannte Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Betroffene leiden unter erheblichen Einschränkungen der Aufmerksamkeit und der Konzentration sowie erhöhter Impulsivität bis hin zu Hyperaktivität.  

Derzeitige Kennzahlen gehen davon aus, dass etwa 5% der Kinder und Jugendliche von ADHS betroffen sind. Damit gehört es zu den häufigsten Diagnosen im Kindes- und Jungendalter. Schulkinder klagen insbesondere über  Schwierigkeiten, bei ihren Aufgaben zu bleiben, leichte Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit, körperliche Unruhe und Zappeln und Ungeduld. Eltern und Lehrer berichten häufig von übermäßigem reden, unterbrechen von anderen und das Gefühl „auf dem Sprung zu sein“ sowie Schwierigkeiten bei der täglichen Organisation und Strukturierung. 

Auch Erwachsene können von ADHS betroffen sein. Derzeit geht man von ungefähr 2,5% der Erwachsenen aus.

Menschen mit einer Depression leiden oft an gedrückter Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit sowie einer Antriebsstörung. Weitere Symptome sind Störungen des Schlafs, des Appetits, der Konzentration, der Libido, innere Unruhe, Schuldgefühle oder der Verlust des Selbstwerts. In Deutschland erkranken rund ein Fünftel aller Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Depression, wobei Frauen deutlich häufiger betroffen sind als Männer.

Oft liegt auch eine latente Form einer Depression vor, bei der sich lediglich einzelne Symptome in schwächerer Ausprägung zeigen. Betroffene stufen sich selbst dabei häufig nicht als depressiv ein, obwohl ihre Lebensqualität bereits deutlich eingeschränkt ist.

Epileptische Anfälle gehören zu den häufigsten neurologischen Störungen. Man geht davon aus, dass 0,5-1% der Bevölkerung an einer Epilepsie leiden. Oft treten bei Betroffenen Müdigkeit und Abgeschlagenheit nach einem Anfall auf. Eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten ist sowohl kurzfristig als auch über längere Zeiträume möglich. Häufig treten Konzentrationsschwierigkeiten und Ängste auf. Menschen, die an einer Epilepsie leiden, leben mit der ständigen Angst vor weiteren Anfällen. Der daraus resultierende Stress stellt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität dar.

Eine Posttraumatische Belastungsstörung entsteht durch ein traumatisches Erlebnis, zum Beispiel schwere Unfälle, Kriege oder Familientragödien. Erinnerungen im Alltag der Betroffenen an das Trauma können Gefühle von Furcht und Hilflosigkeit hervorrufen. Neben dem Wiedererleben des Traumas leiden Betroffene an Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, einer erhöhten Reizbarkeit und Schreckhaftigkeit.

Chronischer Stress kann die Ursache zahlreicher körperlicher und seelischer Störungen sein. Betroffene leiden an Schlaf-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen. Langfristig kann chronischer Stress die Entstehung psychischer Erkrankungen begünstigen und bspw. eine Depression auslösen. Betroffene leiden zudem häufig an Müdigkeit, innerer Unruhe, Überforderung, Getriebenheit, Beeinträchtigungen im sozialen Kontakt und der Unfähigkeit, einfach mal „abzuschalten“.

Bis zu 10% der Bevölkerung leiden an Migräne. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, bspw. Gesichtsfeldausfälle. Starke Kopfschmerzen führen zu Konzentrationsschwierigkeiten und einer Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit. Betroffene haben ein großes Bedürfnis nach Ruhe und Dunkelheit. Medikamente bewirken häufig nur eine kurzfristige Linderung.

Als Folge eines (leichten) Schädeltraumas kommt es bei einer Gehirnerschütterung zu einer Beeinträchtigung des Gehirns. Gehirnerschütterungen kommen sehr häufig vor, oft als Folge von Unfällen beim Sport, im Haushalt oder bei der Arbeit. Die Symptome können akut sein, wie bspw. Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen. Beeinträchtigungen können sich allerdings auch über einen langen Zeitraum einschleichen. Häufig handelt es sich dabei um Beeinträchtigungen des Schlafs, der Konzentration und der Merkfähigkeit.

Betroffene leiden an Abgeschlagenheit, anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung. Es gelingt ihnen kaum noch, sich zu motivieren. Burn-Out-Betroffene berichten zudem über Konzentrationsschwierigkeiten, einem Gefühl der Überforderung und einem erhöhten Stressempfinden. Zuvor erbrachte Leistungen im Beruf können von ihnen nicht mehr erreicht werden.

Als Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibstörung wird eine Störung bezeichnet, die durch ausgeprägte und nachhaltige Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und / oder des Schreibens charakterisiert ist. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Die Aufmerksamkeit und Fokussierung bei Betroffenen kann zusätzlich gestört sein.

Ein gesunder Schlaf ist wichtig für die Regeneration des Körpers. Er ist Voraussetzung für eine optimale Leistungsfähigkeit und ein wichtiger Faktor für die eigene Lebensqualität. Zu wenig oder schlechter Schlaf kann zu Abgeschlagenheit, Konzentrationsmangel, Leistungseinbußen, Gereiztheit und weiteren Symptomen führen. Ein gestörter Schlaf kann auch ein Symptom einer anderen psychischen Erkrankung sein.

Die Hauptsymptome von Autismus sind Probleme in der sozialen Interaktion, Auffälligkeiten bei der sprachlichen und nonverbalen Kommunikation sowie eingeschränkte und sich wiederholende Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten. Die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen und der Aufbau von Beziehungen fallen Betroffenen schwer. Sie haben Schwierigkeiten damit, anderen ihre Interessen und Gefühle mitzuteilen, sind nicht flexibel in Bezug auf Änderungen und halten an bekannten Abläufen und Routinen fest.

Der Konsum von Nikotin wirkt sich nicht nur schädlich auf viele Organe im menschlichen Körper aus, auch die Abhängigkeit von der Substanz stellt eine erhebliche Belastung für den Konsumenten dar. Das Beenden der Sucht kann sehr anstrengend sein, Stress und Nervosität auslösen.

Eine Angststörung ist eine psychische Störung, welche durch eine Angstreaktionen beim Fehlen einer angemessenen äußeren Bedrohung gekennzeichnet ist. Betroffene leiden aufgrund eines Vermeidungsverhaltens gegenüber dem Angstauslöser unter erheblichen Einschränkungen in ihrem Alltag. Weitere Symptome einer Angsterkrankung sind starke Befürchtungen, motorische Spannungen und Sorgen sowie Angst vor der Angst. Die Symptome von Panikattacken sind starkes Herzklopfen, Schweißausbrüche, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühle und Schwindel. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Eine Anpassungsstörung ist eine Reaktion auf eine einmalige oder fortbestehende Belastung oder ein belastendes Lebensereignis. Als auslösende Stressoren kommen bspw. Trennungen, Ruhestand, Misserfolge, Schuleinstieg, Kulturschock und Trauerfälle in Betracht. Betroffene leiden an niedergedrückter Stimmung, Ängsten und Sorgen und einem Überforderungsgefühl. Bei Jugendlichen kann zudem eine Störung des Sozialverhaltens auftreten.

Wie funktioniert Neurofeedback?

In 5 Schritten erklärt

EEG Aufnahme

Mithilfe eines EEGs werden Gehirnströme völlig schmerzfrei abgeleitet, während der Trainierende einen Film sieht bzw. Musik hört.

EEG Analyse

Gehirnwellen können an bestimmten Stellen des Kopfes eindeutig Gemütszuständen (z.B. Konzentration, Entspannung) zugeordnet werden.

Feedback Positiv

Immer wenn die gewünschten Gehirnwellen auftreten, wird der Trainierende belohnt, indem das TV-Bild groß und sichtbar wird bzw. die Musik hörbar ist.

Feedback Negativ

Werden hingegen unerwünschte Wellen gemessen, wird das Bild klein bzw. die Musik leiser.

Lernerfolg des Gehirns

Das Gehirn erkennt unterbewusst diese Muster und lernt so sehr schnell und völlig automatisch, was "erwünscht" und was "unerwünscht" ist. Somit wird das Gehirn trainiert und kann sich zukünftig besser selbst regulieren.

Unser Team

Steven Jones

Steven Jones

Psychologe

Steven Jones erwarb seinen Bachelor of Science in Sportwissenschaft an der Uni Heidelberg. Als gebürtiger Engländer studierte er parallel an der Lancaster University das Fach Psychologie, das er ebenfalls mit einem Bachelor of Science abschloss. An der Universität Heidelberg vertiefte er hier sein Studium der Psychologie und erwarb seinen Master of Science.

Carol Jones

Carol Jones

Lerntherapeutin

Weitere Infos folgen

Philipp Heiler

Philipp Heiler

Arzt

Philipp Heiler hat zunächst an der LMU in München sein erstes Staatsexamen abgelegt. Danach wechselte er zur TUM (Technischen Universität München) und erhielt hier durch abschließen des zweiten Staatsexamens seine Approbation als Arzt.

Kontaktieren Sie uns!

Adresse: Busenbacherstraße 19 | 76337 Waldbronn 

Telefon: +49 (0) 7243 5327 75

Email: info@brainboost.de